
Dein Handy braucht eSIM-Unterstützung und darf nicht an einen Anbieter gebunden sein. Der Modellname allein reicht nicht immer, weil Samsung, Google, Xiaomi und andere Hersteller regionale Varianten mit unterschiedlichen SIM-Funktionen verkaufen. Prüfe das Gerät selbst und frage den Anbieter, der es verkauft hat, nach dem Sperrstatus.
Prüfe EID oder das Menü „eSIM hinzufügen“
Du kannst das Atli-Team per WhatsApp oder Telegram nach einem bestimmten Modell fragen. Da zwei Handys mit demselben Modellnamen unterschiedliche regionale Hardware haben können, bestätigt die EID endgültig die eSIM-Hardware.
Viele Handys zeigen ihre Gerätekennungen nach der Eingabe von *#06# an:
- Öffne die Telefon-App deines Handys.
- Wähle
*#06#auf der Tastatur (den Anrufknopf brauchst du nicht zu drücken). - Suche nach EID. Das ist der stärkste schnelle Hinweis auf eSIM-Hardware.
Wenn keine EID erscheint, suche in den Einstellungen nach „eSIM hinzufügen“, „eSIM einrichten“ oder „SIM herunterladen“. Die Menünamen unterscheiden sich je nach Hersteller und Softwareversion. Eine EID bestätigt die Hardware, aber nicht den Sperrstatus. Fehlt auch dieses Menü, prüfe die genaue Modellnummer beim Hersteller.

Prüfe, ob dein Handy SIM-lock-frei ist
Ein entsperrtes Handy kann eine SIM oder eSIM eines anderen Anbieters annehmen. Das ist weder dasselbe wie Roaming noch wie eSIM-Kompatibilität.
Auf dem iPhone:
- Öffne Einstellungen > Allgemein > Info.
- Scroll hinunter zu SIM-Lock.
- Sieh dir den Status an:
- Steht dort Keine SIM-Beschränkungen, ist dein iPhone vollständig entsperrt und für jede Reise-eSIM bereit.
- Steht dort ein konkreter Anbietername, wende dich an den Anbieter, der das iPhone verkauft hat. Bedingungen, Dauer und mögliche Kosten hängen von dessen Richtlinien und deinem Vertrag ab.
Auf Android
Android hat keine zuverlässige, markenübergreifende Anzeige für den Sperrstatus. Die Suche nach anderen Netzen beweist keine Entsperrung. Frag den Anbieter, der das Handy verkauft hat, oder teste eine SIM eines anderen Anbieters. Eine Meldung über eine nicht unterstützte SIM oder die Abfrage eines Entsperrcodes weist auf eine Sperre hin.
Was die Hersteller angeben
- Apple: iPhone XS, XS Max, XR und neuere Modelle unterstützen eSIM im Allgemeinen. Modell und Verkaufsregion zählen. In Festlandchina nennt Apple nur das iPhone 17e, iPhone Air, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und iPhone Duo als eSIM-fähig. Welche iPhones noch einen SIM-Schacht haben, hängt davon ab, wo sie gekauft wurden.
- Google Pixel: Pixel 4 und neuer unterstützen eSIM. Bei Pixel 3 und 3a gibt es regionale und anbieterspezifische Ausnahmen.
- Samsung Galaxy: Viele Galaxy-S-, Z-, A-, XCover- und Mobilfunk-Tab-Modelle unterstützen eSIM. Samsung weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verfügbarkeit von Land und Anbieter abhängt. Prüfe die Modellnummer, statt dich nur auf den Namen der Gerätefamilie zu verlassen.
- Andere Android-Marken: Auch Motorola, Xiaomi, OnePlus, Sony, Honor und Oppo verkaufen eSIM-Modelle, deren Unterstützung sich je nach regionaler Variante unterscheiden kann. Nutze die EID- und Einstellungsprüfungen oben und kontrolliere dann die genaue Modellnummer beim Hersteller.
Nach erfolgreicher Prüfung helfen dir die Anleitungen zur eSIM-Installation auf dem iPhone und zur eSIM-Installation auf Android.
Die Prüfungen oben klären das Telefon. Auf welchem Netz ein Tarif läuft, entscheidet dagegen das Land, und die Zielland-Guides nennen es: Japan, Thailand, Spanien.
Geprüft anhand der aktuellen eSIM-Hinweise von Apple, Google Pixel und Samsung, August 2026.



